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Feuerwehr Foto: Ina Boy

Antrag zur innerörtlichen Entwicklung und Weiternutzung des gemeindeeigenen Grundstückes „Stechinellistraße 4“ - aktuelles Feuerwehrgerätehaus -

Antrag Stechinellistr 4

Im Zuge der aktuellen Diskussion um einen möglichen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Winsen hat sich die Ratsmehrheitsgruppe „Gemeinsam für Winsen“ mit einem Antrag an die Winser Verwaltung zu Wort gemeldet. Bereits jetzt möchte die GfW-Gruppe die gemeindeeigene Liegenschaft für den sozialen Wohnungsbau sichern, sollte es zum Auszug der Feuerwehr aus dem Gerätehaus „Stechinellistraße 4“ kommen. Die drei Vorsitzenden der GfW-Gruppe Ina Boy, Jannik Randolph und Robert Scheer erläutern ihren Antrag und machen deutlich, dass sich die GfW-Gruppe für einen Winser Zukunftsplan stark macht.

„Ganz klar ist: Unser Antrag und die daraus resultierende weitere Planung kommt nur zum Tragen, wenn klar ist, dass die Gemeindefeuerwehr umzieht,“ stellt Ina Boy klar. „Aber es ist wichtig sich bereits jetzt mit der Frage zu beschäftigen, was danach kommt, sollte es zum Umzug kommen“ so Boy weiter. Denn die GfW-Gruppe ist sich sicher, dass der Wettbewerb um das Grundstück groß sein und Investoren anlocken wird.

„Es handelt sich um eine große und attraktive, ortskernnahe Liegenschaft. Solche Grundstücke bekommt man in Winsen nichtmehr allzu oft. Uns ist es wichtig, bereits jetzt die Weichen für eine sinnvolle Nachnutzung zu stellen, um Vorrausschauend planen zu können,“ sagt Jannik Randolph.

In Winsen gab es in den letzten Jahren einen regelrechten Bauboom. Viele Unternehmen und Privatleute haben Ein- und Mehrfamilienhäuser gebaut und somit ihr Geld in Winsen (Aller) investiert. Ina Boy sieht einen klaren Trend für die Gemeinde und ein Ergebnis der Arbeit der GfW-Gruppe. „In den letzten sechs Jahren hielt die GfW-Gruppe überwiegend die Ratsmehrheit inne, viele Bauprojekte sind unter unserer Mehrheit auf den Weg gebracht. Wir haben uns primär um barrierefreien und seniorengerechten Wohnraum, sowie um ein Neubau- und ein Gewerbegebiet, bemüht, weil hier ein sehr großer Bedarf abzudecken war. Das ist uns gelungen und entsprechende Projekte wurden in Gang gebracht und umgesetzt,“ sagt Boy. Der positive Trend für Winsen, aber auch die generelle Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt, hat zur Folge, dass Wohnraum teurer und für viele nicht mehr bezahlbar wird. „Zentrumsnaher moderner und bezahlbarer Wohnraum wird immer seltener. Wir stellen uns ein Areal vor, auf dem verschiedenen Generationen unterschiedlich großer und moderner Wohnraum angeboten wird und welches kurze Wege in den Ort hat. Dafür ist das Grundstück in der Stechinellistraße prädestiniert,“ sagt Jannik Randolph.

Die GfW-Gruppe regt an, dass Grundstück zum Beispiel in Form eines Architektenwettbewerbes zu vergeben. „Vor allem ist uns aber auch das Thema Nachhaltigkeit wichtig, welche bei dem Projekt unbedingt berücksichtigt werden muss,“ ergänzt Robert Scheer.

„Wir werden Winsen nicht dem Zufall überlassen. Auch wenn bis zum möglichen Umzug der Feuerwehr im Jahr 2025 noch etwas Zeit ist, sollte schon jetzt eine Nachnutzung sichergestellt werden, damit nicht allzu viel Zeit verloren geht und sich das Gelände nach einem Auszug zu einer vorübergehenden Brache entwickelt,“ so Ina Boy abschließend.


Skaterplatz Foto: SPD Winsen

Ratsgruppe „Gemeinsam für Winsen“ fordert mehr Sicherheit auf Skaterplatz

Antrag Wachdienst Skaterplatz

Der Winser Skaterplatz ist bei Jugendlichen ein beliebter Treffpunkt. Leider entwickelt sich das Areal immer mehr zu einem Brennpunkt. Vermüllung, Zerstörung und Gewalt nehmen stetig zu. Um einer Schließung entgegenzuwirken, hat die GfW-Gruppe im Winser Gemeinderat nun einen entsprechenden Antrag gestellt.

„Es ist nicht hinnehmbar, wenn Kinder und Jugendliche sich nicht mehr trauen, ihrem Hobby auf der Skaterbahn nachzugehen, weil sie befürchten, dort bedroht oder bestohlen zu werden,“ sagt Ina Boy, Vorsitzende der GfW-Gruppe. Nachdem es bereits mehrfach zu Vorfällen wie zum Beispiel der Zerstörung eines Bushäuschens oder zu starken Müllansammlungen kam, gab es vor wenigen Wochen einen Vorfall, der das Fass endgültig zum Überlaufen brachte. Ein Jugendlicher versuchte einen anderen Jugendlichen zu bestehlen und hat dabei körperliche Gewalt angewendet. Das Opfer konnte sich wehren und den Überfall verhindern, der Täter wurde gestellt.

Für Jannik Randolph, stellvertretender Vorsitzender der GfW-Gruppe, ist dieser Vorfall nicht akzeptabel. „Wir wissen, dass für die Unruhen vor Ort eine kleine Minderheit sorgt. Wenn wir jetzt aber keine Lösung für das Problem finden, dann sorgt diese kleine Minderheit dafür, dass es die Skaterbahn nicht mehr geben wird. Das wäre ein absolut falsches Signal an unsere Jugend und das wollen wir verhindern. Wir müssen eine Lösung finden, mit der sich die Kinder und Jugendlichen wieder sicher fühlen, wenn sie die Skaterbahn aufsuchen,“ so Randolph.

Um schnell zu handeln hat die GfW-Gruppe nun einen Eil-Antrag bei der Gemeinde Winsen (Aller) eingereicht und fordert den Einsatz eines Wachdienstes am Areal rund um den Skaterplatz, welches auch den Busbahnhof und die neue Sporthalle beinhaltet.

„Wir erhoffen uns davon, dass es so für gewaltbereite und kriminelle Personen deutlich unattraktiver wird, sich dort aufzuhalten und unsere Jugendlichen sich wieder frei bewegen können,“ sagt Bernd Hogreve, Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Landwirtschaft.

„Am Ende benötigen wir ein Gesamtkonzept, welches Polizei- und Wachdienstpräsenz, Videoüberwachung und den Einsatz der Gemeindejugendpfleger beinhaltet. Geschlossen müssen wir gegen die Taten aus der Vergangenheit vorgehen, damit sich diese nicht wiederholen,“ sagt Jannik Randolph.

Da die Skaterbahn aufgrund ihrer guten Ausstattung auch viel Zuspruch von Jugendlichen aus anderen Gemeinden findet, ist ein Sicherheitskonzept unumgänglich. Denn bekannt ist, dass für die Taten auch auswärtige Personen verantwortlich sind. „Wir wollen hier einen friedlichen Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche, sowie Sportbegeisterte, gut und gerne treffen. Um ein für alle Mal endlich Ruhe und Ordnung auf den Platz zu bekommen, fordern wir dieses Sicherheitskonzept,“ so Ina Boy abschließend.



Kindergarten Foto: Ina Boy

Namensänderung für gemeindeeigene Schule und Kindertagesstätten

Antrag Namensaenderung

Ein toller Erfolg der Demokratie mit Beteiligung unserer Jüngsten!

Nachdem uns über einen langen Zeitraum durch Bürger:innen und Nutzer:innen immer wieder kritische Anmerkungen zu der Namensgebung der gemeindeeigenen Kindertagesstätten und der Schule zugetragen worden sind, ist dieser Antrag im Sommer 2020 durch die Gruppe „Gemeinsam für Winsen“ auf den Weg gebracht worden. Uns war wichtig, dass eine mögliche Namensänderung nur dann erfolgt, wenn sie von der Einrichtung und deren Nutzer:innen auch tatsächlich so gewünscht ist, außerdem sollten auch möglichst alle an dem Prozess beteiligt werden. „Als wir den Antrag bzw. die Idee bei den Elternabenden in unserer KiTa vorgestellt haben, waren sofort alle Feuer und Flamme“ freut sich die KiTa-Leitung der Einrichtung „Am Galgenberg“, Frau Wehrhahn. „Der dann folgende Prozess war gelebte Demokratie und Partizipation auf allen Ebenen“ so Wehrhahn weiter. Am Ende ist durch eine rege Beteiligung bei der Abstimmung der ab Januar dann zukünftige Name „Kindertagesstätte Winzlinge“ entstanden. Ähnlich verlief es in der KiTa Allerstraße. „Wir haben über unsere KiTa-App die Eltern gebeten, zuhause gemeinsam mit den Kindern Vorschläge für einen neuen Namen zu machen. Diese Vorschläge sind dann im Team gesammelt worden und dann ebenfalls in der App zur Abstimmung an die Eltern gegeben worden“, so die KiTa-Leitung der Allerstraße, Frau Schmerse. Hier wird die Einrichtung ab Januar den Namen „Bewegungs-KiTa Wirbelwind“ tragen. „Noch ist der Prozess nicht abgeschlossen. Mit den Kindern zusammen werden wir im Oktober auch die Gruppennamen ändern und so der neuen Bezeichnung anpassen“ teilt Frau Schmerse mit und ist zufrieden mit dem Ergebnis sowie der hohen Beteiligung an dieser Abstimmung mit mehr als 2/3 der Elternschaft. Gegen die Namensänderung haben sich die Grundschule Winsen, sowie die KiTa Kleines Neues Land sowie die KiTa Hinteres Sandfeld. Auch das war eine demokratische Entscheidung und im Antrag genauso als Entscheidung möglich. Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich für ihre Ideen und für´s Mitmachen!




Antrag zur Auszahlung eines Zuschusses analog den Förderrichtlinien für das Jubiläum der Besenbinder

Antrag Zuschuss Besenbinder